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Dr. Bernd Holthaus (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Endometriosezentrums am Dammer Krankenhaus) informiert gemeinsam mit Kollegen am Donnerstag, 30. Januar, 18.30 Uhr, im Dammer Lindenhof-Hotel Tepe über Diagnostik und Therapie der Endometriose. Foto: Meier/Krankenhaus Damme. Dr. Bernd Holthaus (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Endometriosezentrums am Dammer Krankenhaus) informiert gemeinsam mit Kollegen am Donnerstag, 30. Januar, 18.30 Uhr, im Dammer Lindenhof-Hotel Tepe über Diagnostik und Therapie der Endometriose. Foto: Meier/Krankenhaus Damme.

Starke Regelschmerzen oder ein unerfüllter Kinderwunsch – Endometriose kann Ursache sein

Informationsveranstaltung zu Diagnostik und Therapie am 30. Januar in Damme

Damme. Zu einer Infoveranstaltung über Diagnostik und Therapie der Endometriose laden das Krankenhaus St. Elisabeth Damme und die Europäische Endometriose Liga e.V. am Donnerstag, 30. Januar, 18.30 Uhr in das Lindenhof-Hotel Tepe, Osterdammer Straße 51, in Damme ein.

Bis die Endometriose diagnostiziert wird, vergehen hierzulande durchschnittlich sechs Jahre. Darum ist Aufklärung wichtig. Unter dem Motto „Schmerzhafte Tage? Nicht die Regel!“ möchte die Informationsveranstaltung auf Fragen rund um Ursachen, Diagnose und Therapie der Endometriose eingehen.

Die Referenten aus dem Dammer Krankenhaus sind Dr. Bernd Holthaus (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Endometriosezentrums am Dammer Krankenhaus), Gustav Peters (Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie), Birgit Rolfsen (Sozialdienst) und Dr. Karsten Waldmann (Oberarzt der Klinik für Gynäkololgie und Geburtshilfe und Koordinator des Endometriosezentrums). Katharina Wittek (#endostrong - Endometriose Netzwerk Osnabrück) ergänzt die Referentenrunde. Betroffene Frauen berichten zudem über ihre Erfahrungen.

Nach Expertenschätzungen leiden in Deutschland zehn bis 15 Prozent aller Frauen im Alter zwischen 15 bis 50 Jahren unter Endometriose. Von der chronischen Erkrankung sprechen Mediziner dann, wenn sich „versprengtes“ Gebärmuttergewebe außerhalb der Gebärmutter meist im kleinen Becken ansiedelt und dort während der monatlichen Regelblutung zu Schmerzen und anderen Beschwerden führen kann. Schätzungsweise rund 40.000 Frauen in Deutschland erkranken jedes Jahr neu an Endometriose.

Bei der Endometriose handelt es sich um die Ansiedlung von „versprengtem“ Gebärmuttergewebe an unterschiedlichen Stellen meist im kleinen Becken der betroffenen Frau. Die Erkrankung gilt als östrogenabhängig. „Dieses Gewebe baut sich im weiblichen Zyklus auf und ab und kann zu Blutungen und chronischen Reizzuständen führen“, so Dr. Bernd Holthaus. Starke Regelschmerzen, Beschwerden beim Wasserlassen oder dem Stuhlgang aber auch ein unerfüllter Kinderwunsch können die Folge sein. „Wir empfehlen daher Frauen mit diesen Symptomen in jedem Fall die medizinische Abklärung durch ihre Frauenärztin oder ihren Frauenarzt“, sagt der Chefarzt.

Endometriose ist behandelbar. Je eher die Diagnose gestellt wird, umso schneller kann eine geeignete Therapie beginnen. „Gemeinsam mit der Patientin wird die individuelle Therapie festgelegt, die sich nach der Ausprägung des Krankheitsbildes und den Lebensumständen der Patientin richtet“, erläutert Dr. Karsten Waldmann. In der Regel umfasst dies den Einsatz von Medikamenten, teilweise auch kombiniert mit einer Operation.


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