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Medizinstudierende wollen das Dammer Krankenhaus in der Corona-Krise unterstützen und kamen jetzt zur Einweisung mit Ärztlichem Direktor Gustav Peters (Zweiter von links), Dr. Bert Mierke, Chefarzt der Klinik für Anästhesie- und Intensivmedizin (Dritter von links), sowie Personalleiter Markus Cämmerer (Fünfter von links) zusammen. Foto: Daniel Meier Medizinstudierende wollen das Dammer Krankenhaus in der Corona-Krise unterstützen und kamen jetzt zur Einweisung mit Ärztlichem Direktor Gustav Peters (Zweiter von links), Dr. Bert Mierke, Chefarzt der Klinik für Anästhesie- und Intensivmedizin (Dritter von links), sowie Personalleiter Markus Cämmerer (Fünfter von links) zusammen. Foto: Daniel Meier

Einsatz auf der Intensivstation

Medizinstudierende wollen das Dammer Krankenhaus in der Corona-Krise unterstützen.

Damme. Angehende Mediziner aus dem Kreis Vechta und dem Umland unterstützen das Dammer Krankenhaus während der Corona-Krise: Da an ihren Studienorten in Budapest, Hannover, Hamburg, Kiel und Göttingen zur Zeit kein Unterricht stattfindet, haben sie sich entschieden, in ihrer Heimat zu helfen. Die Medizin-Studierenden wollen auf der Intensivstation des Dammer Krankenhauses pflegerische Aufgaben übernehmen, wenn es hier zu Engpässen kommen sollte.

Zu einer Einweisung trafen sie sich jetzt mit einem Team um Dr. Bert Mierke, Chefarzt der Klinik für Anästhesie- und Intensivmedizin am Dammer Krankenhaus. „Wir freuen uns sehr, dass die Medizinstudierenden sich bereiterklären, uns zu unterstützen“, so Dr. Mierke: Das sei ein deutliches Zeichen der Verbundenheit.

Die angehenden Mediziner haben sich bewusst für einen Einsatz im Dammer Krankenhaus entschieden. Sie hätten auch an den Unikliniken, an denen sie studieren, aktiv werden können. Allerdings sei ihnen die gezielte Hilfe vor Ort sehr wichtig, bekundeten sie. Auch als Mediziner müssten sie künftig schließlich Verantwortung übernehmen, begründete Charlotte Kampsen aus Damme, die in Göttingen im fünften Semester Medizin studiert, das Engagement. Sie macht zurzeit im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum im Dammer Krankenhaus. Auch einige ihrer Kommilitonen kommen aus Damme, andere aus Brockum (Kreis Diepholz) und Quakenbrück (Kreis Osnabrück).

Fast alle Studierenden waren schon einmal im Rahmen eines Praktikums oder ähnlicher Einsätze im Dammer Krankenhaus. „Sie kennen daher die Abläufe hier und werden für uns und die Patienten zu wichtigen Unterstützern“, betont Dr. Mierke. Denn in Zeiten des Coronavirus werde die Intensivstation am ehesten zur Engstelle. „Daher ist es löblich, dass die Studierenden den Pflegenden zur Hand gehen.“

Dazu haben sie bereits in Abstimmung mit der Pflege eigenständig einen Dienstplan für die nächsten zwei Wochen erarbeitet. Die Medizinstudierenden wissen, wie wichtig ihr Engagement gerade jetzt ist. Sollte der Bedarf noch größer werden, bestehe die Möglichkeit, weitere Kommilitonen aus der Region zu aktivieren, bekundeten sie.

„Die Hilfsbereitschaft der Studierenden kann ebenso wie der unermüdliche Einsatz aller unserer Mitarbeiter nicht hoch genug geschätzt werden“, sagt Krankenhaus-Geschäftsführer Ralf Grieshop: Alle trügen mit Herz und Tatkraft dazu bei, „dass unsere Klinik auch in Corona-Zeiten gut aufgestellt und jederzeit handlungsfähig ist.“


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