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Eröffnung Hubschrauberlandeplatz, erster Anflug eines Marinehubschraubers. Foto: Krankenhaus Damme Eröffnung Hubschrauberlandeplatz, erster Anflug eines Marinehubschraubers. Foto: Krankenhaus Damme

Dammer Krankenhaus jetzt „auch ein sichtbarer Leuchtturm“

Neuer Hubschrauberlandeplatz und Anbau eingesegnet.

Damme. Das Dammer Krankenhaus hat einen neuen Hubschrauberlandeplatz. Er wurde jetzt zusammen mit dem Anbau von Kuratoriumsvorsitzendem Pfarrer Heiner Zumdohme eingesegnet.
Im Beisein von Staatssekretär Heiger Scholz, Landrat Herbert Winkel, Franz-Josef Echtermann (Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Damme) und vielen Gästen übergab Leo Völkerding vom Bauunternehmen Bosche den symbolischen Schlüssel.

In diesen Neubau seien die 13 Millionen Euro vom Land Niedersachsen sehr gut investiert, betonte der Staatssekretär. Das Haus sei hervorragend aufgestellt. Es habe weit über die Region hinaus eine große Bedeutung. Vor allem entwickele sich die Neurologie hervorragend weiter. Der Bedarf in der Region sei groß. Das Dammer Krankenhaus sei eines der ersten in Niedersachsen gewesen, das auf die Kombination einer Neurologie mit einer neurologischen Frührehabilitation gesetzt habe. „Ich bin froh über diesen Neubau mit Hubschrauberlandeplatz, der das Haus auch zu einem sichtbaren Leuchtturm macht.“

Technischer Leiter Holger Wehrmann unterstrich: Der Neubau mit Landeplatz sei ein Meilenstein für das Haus und die Stadt. Er dankte allen am Bau Beteiligten. Der hochmoderne Landeplatz sei in mehrerer Hinsicht notwendig geworden: Er ermögliche den Versorgungsauftrag in der Neurologie und sei auch für das Durchgangsarztverfahren wichtig, um Verletzte aus Betrieben umgehend versorgen zu können. Er spiele zudem eine wichtige Rolle für die Zentrale Notaufnahme, mit der das Dammer Krankenhaus auch künftig in der ersten Liga spielen wolle.

Mit dem Landeplatz hat das Haus einen großen Sprung gemacht und den zurzeit modernsten Landeplatz der Region. Vor allem können die Patienten nun deutlich schneller und schonender vom Hubschrauber zum OP, Schockraum, auf die Intensivstation, zur Radiologie oder in die Ambulanzen gebracht werden.

Der neue Landeplatz sei aus medizinischer Sicht ein großer Meilenstein, freut sich Ärztlicher Direktor Dr. Bert Mierke: „Wir wollen neurologischer Schwerpunkt werden und sind dafür nun bestens aufgestellt“, sagt er auch im Hinblick auf die künftige Einrichtung einer hochmodernen Röntgenanlage für sogenannte Digitale Subtraktions Angiographien (DSA), die zum Beispiel bei der Schlaganfallbehandlung weitere neue Therapiemöglichkeiten eröffnet.

Der Landeplatz ist nach neuesten EU-Standards ausgestattet und kann rund um die Uhr angeflogen werden. Dazu hat er eine Beleuchtung für Nacht und Nebel sowie eine Beheizung, um auch im Winter immer frostfrei gehalten werden zu können. Und die wird sogar nachhaltig mit Eigenwärme gespeist.

Die Konstruktion des Landesplatzes ist komplett aus Aluminium und daher leichter. Der Landeplatz kann Hubschrauber mit einem Gewicht von bis zu sechs Tonnen aufnehmen, andere Landplätze sind für maximal vier Tonnen ausgelegt. Der Bau ist von einem Luftfahrtingenieur begleitet und mit der Luftfahrtbehörde abgestimmt worden. Den ersten Anflug machte am Tag der Einweihung ein Marinehubschrauber.

 

 


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