Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH | Lindenstraße 3-7 | 49401 Damme

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schlafzentrumZentrum für Schlafmedizin und Heimbeatmung

Das Zentrum für Schlafmedizin und Heimbeatmung befasst sich seit 1996 schwerpunktmäßig mit der Diagnose und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen. Es verfügt über eine von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) akkreditiertes Schlaflabor mit 3 Messplätzen für die sog. Polysomnographie, darüber hinaus werden auch Tagesschläfrigkeits- und Daueraufmerksamkeitstests durchgeführt. Weitere Schwerpunkte sind die Einleitung einer Maskenbeatmung (sog. nicht-invasive Heimbeatmung) bei chronischem Versagen der Atemmuskelpumpe auf dem Boden einer Bronchienverengung (sog. COPD), einer schweren Wirbelsäulenverkrümmung und einer neurologischen Erkrankung der Atemhilfsmuskulatur sowie die nicht-invasive Beatmung geeigneter Krankheitsbilder auf der Intensivstation.

Das Dammer Zentrum betreut darüber hinaus Patienten mit Ein- und Durchschlafstörungen, dem Syndrom der unruhigen Beine und Narkolepsie, oft in enger Kooperation mit der neurologischen Abteilung unseres Hauses, sowie seltenere schlafmedizinische Erkrankungen wie Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und Parasomnien.

Das „krankhafte" Schnarchen mit Atempausen, nicht erholsamem Schlaf und Tagesschläfrigkeit (sog. obstruktives Schlafapnoe-Syndrom) ist die häufigste schlafbezogene Atmungsstörung, deren Schweregrad durch eine ambulante Screening-Untersuchung (sog. Polygraphie) festgelegt wird. Therapeutisch erfolgt hier in aller Regel eine nächtliche Überdruckbeatmung mittels Nasenmaske (sog. CPAP-Therapie), die in Damme in den allermeisten Fällen ambulant durchgeführt wird (2-3 Nächte im Schlaflabor). Vor Beginn der Behandlung müssen ein HNO-Status, eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbes und eine Blutgasanalyse vorliegen. Sog. „gemischte" und „zentrale" Schlafapnoe-Syndrome incl. einer Sonderform bei schwerer Herzschwäche werden ebenfalls vom Dammer Zentrum diagnostiziert und behandelt; hierfür sind aber spezielle Geräte mit komplexen Therapieansätzen notwendig.

Das Zentrum für Schlafmedizin und Heimbeatmung hat ein großes Einzugsgebiet, das im Norden bis Wilhelmshaven und Bremen, im Westen bis Minden und im Süden bis Osnabrück reicht. Im Schlaflabor werden jährlich ca. 600 Polysomnographien bei rund 300 Patienten abgeleitet. Es entspricht den von der DGSM geforderten Qualitätskriterien, die in regelmäßigen Zeitabständen erneut überprüft werden. Herr Dr. M. Arfmann ist ein von der DGSM anerkannte Experte (Somnologe), besitzt die Zusatzbezeichnung Schlafmedizin der Ärztekammer Niedersachsen und leitet das Zentrum für Schlafmedizin und Heimbeatmung. In einer kassenärztlichen Ambulanz kann er auf Überweisung von schlafmedizinisch erfahrenen Ärzten Erkrankungen seines Fachgebietes betreuen und Patienten mit CPAP-, BiLevel- und Heimbeatmungstherapien nachkontrollieren. Es besteht eine enge Kooperation zum niedergelassenen Internisten und Schlafmediziner Dr. G. Bokelmann (Gesundheitscentrum Damme), insbesondere auf dem ambulanten Sektor.

Oberstes Ziel des Zentrums für Schlafmedizin und Heimbeatmung ist eine qualitativ hochwertige Diagnose und Therapie schlafmedizinischer Erkrankungen. Herr Dr. Arfmann ist im Dammer Krankenhaus sowohl für die nicht-invasive Beatmung auf der Intensivstation, die Heimbeatmung und die Überdrucktherapie schlafbezogener Atmungsstörungen zuständig; durch die Verantwortlichkeit einer Person für alle Formen der Maskenbeatmung wird den Patienten ein optimal abgestimmtes Therapiekonzept garantiert.

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