Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH | Lindenstraße 3-7 | 49401 Damme

Telefon: 05491-60 1 | Telefax: 05491-60 275

Behandlungsspektrum

Die Viszeralchirurgische Klinik pflegt eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen der anderen Fachabteilungen und mit den Kooperationspartnern. Regelmäßige Fortbildungen der Ärzte und Mitarbeiter und die Verwendung modernster Methoden ist bei uns selbstverständlich, um optimale Ergebnisse für unsere Patienten zu erzielen. Alle Therapiemöglichkeiten werden vor Ort oder in der Nähe von uns angeboten, sodass unsere Patienten und ihre Angehörigen in der vertrauten Umgebung bleiben können, was besonders für Tumorpatienten von Bedeutung ist.

Die Operationen in der Viszeralchirurgischen Klinik werden sowohl laparoskopisch (mit der Schlüssellochtechnik), als auch konventionell (mit einem Hautschnitt) durchgeführt. Bei jedem Patienten wird individuell entschieden, welche Methode für ihn die beste ist.

 

Die Qualitätsstandards der Viszeralchirurgischen Klinik

Alle Operationen in der Klinik werden nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie durchgeführt.

Die Standards der Klinik zur operativen Behandlung des Darmkrebses richten sich nach den Vorgaben des Westdeutschen Darmzentrums. Im bundesweiten Vergleich schneidet die Klinik dabei hervorragend ab.

Die Viszeralchirurgische Klinik ist als Ausbildungseinrichtung für Viszeralchirurgen durch die Ärztekammer Niedersachsen anerkannt.

 

Minimal-Invasive Chirurgie (MIC)

Methode Bei der minimal-invasiven Chirurgie, auch Laparoskopische Chirurgie oder Schlüssellochchirurgie genannt, wird eine Operation mittels einer (Bauch-)Spiegelung durchgeführt:
Nach einer Vollnarkose des Patienten führen die Chirurgen über kurze Hautschnitte kleine Instrumente in den Bauchraum oder das Becken ein. Das Operationsfeld vor Ort kann nun über eine Kamera mit einer bis zu zehnfachen Vergrößerung am Bildschirm überblickt werden. Die zur Operation benötigten Instrumente werden in einer künstlich geschaffenen Höhle während des Eingriffes frei bewegt.

Vorteile für die Patienten
Diese Methode hat erhebliche Vorteile für die Patienten. Während der Operation ist der Blutverlust gering. Nach der Operation treten weniger Schmerzen auf. Die Patienten erholen sich rascher und sind schneller wieder mobil. Wundinfektionen und Narbenbrüche entstehen seltener. Auch unter ästhetischen Gesichtspunkten ist diese Operationstechnik mit den nur kleinen Einstichlöchern dem großen Schnitt vorzuziehen.

Die minimal-invasive Chirurgie wird in unserer Klinik bei Gallenblasenentfernungen fast standardmäßig angewendet, sie kommt außerdem bei Operationen an der Speiseröhre, der Lunge, dem Magen, dem Blinddarm, dem Dünn-und Dickdarm, der Milz und bei Leisten- bzw. Narbenbrüchen zum Einsatz. Insgesamt werden ca. 70% der Eingriffe minimal-invasiv ausgeführt.

 

Die Wahl des Operationsverfahrens, also minimal-invasiv oder konventionell über einen Schnitt, treffen wir immer individuell - zum Wohl unserer Patienten.

 

Fast-Track-Behandlung in der Viszeralchirurgischen Klinik

Um eine optimale und schnelle Genesung des Patienten zu erreichen, setzen wir die sogenannte
Fast-Track-Behandlung ein.

Die Fast Track Behandlung ist eine Ende der neunziger Jahre in Kopenhagen entwickelte Therapieform. Sie kommt im Vorfeld, während und nach einer Operation zur Anwendung und fördert die schnelle Genesung der Patienten (fast track= ,,schnelle Schiene“). Sie setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:
Bis zu sechs Stunden vor der Operation dürfen die Patienten noch essen und trinken und noch bis zu zwei Stunden vorher Tee zu sich nehmen. Eine Darmspülung ist oft nicht notwendig.
Zusätzlich zur Vollnarkose erhalten unsere Patienten einen rückenmarksnahen Periduralkatheder, über den während und nach der Operation schmerzstillende Medikamente verabreicht werden. Erfahrungsgemäß werden sehr viel weniger schmerzstillende Medikamente benötigt. Am dritten oder vierten Tag sind in der Regel keine Infusionen mehr nötig. Die gefürchteten Darmlähmungen nach Operationen treten sehr viel weniger auf.
Bereits vier Stunden nach dem Eingriff erhalten die Patienten etwas zu trinken und leichte Kost wie Joghurt. Nach sechs Stunden dürfen die Patienten mit Hilfestellung ein paar Schritte gehen und sich in einen Sessel setzen.
Ein gezieltes physiotherapeutisches Aufbauprogramm beginnt dann am Folgetag.

Wegen der offensichtlichen Beschleunigung der Heilung kommt die Fast-Track-Methode bei vielen Eingriffen zum Einsatz. Besonders bewährt hat sie sich bei Operationen Magens und des Dünn – und Dickdarmes.

In Kombination mit der minimal-invasiven Operationsmethode (Schlüssellochchirurgie) werden die Vorteile der Fast-Track-Methode noch verstärkt: Wundinfektionen, Thrombosen und Lungenembolien sowie Entzündungen werden durch sie deutlich minimiert.

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Amtsgericht Oldenburg - HRB 200910
Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Ralf Grieshop
Vorsitzender der Gesellschafterversammlung: Pfarrer Heiner Zumdohme
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Hans-Georg Knappik

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