Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH | Lindenstraße 3-7 | 49401 Damme

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Chirurgie des krankhaften Übergewichtes (Adipositaschirurgie)

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter einem hohen Übergewicht, wobei auch immer häufiger Kinder und Jugendliche betroffen sind. Neben einer allgemeinen Beeinträchtigung der Lebensqualität ist vor allem die geringere Lebenserwartung  von bis zu 20 Jahren bedrohlich. Diese hängt eng damit zusammen, dass ein hohes Übergewicht bei schweren Erkrankungen die Prognose verschlechtert und  Folgeerkrankungen verursacht. Dazu zählen Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck, Depressionen, Herz-Kreislauf-Leiden, Gallensteine, Fettlebererkrankungen und  Karzinome.

Als Maß für das krankhafte Übergewicht gilt der Body-Mass-Index ( BMI = Köpergewicht in kg/ Körpergröße zum Quadrat):
Bis 25kg/m² ist das Körpergewicht normal. Ist der BMI zwischen 25 und 30 angesiedelt, liegt eine Vorstufe zum krankhaften Übergewicht ( Präadipositas) vor. Ab einem BMI von 30 besteht eine Adipositas ersten Grades, ab einem BMI von 35 liegt eine Adipositas zweiten Grades und ab einem BMI von 40 liegt eine Adipositas dritten Grades vor. Diese Stufe, morbide Adipositas genannt, haben in Deutschland über eine Million Menschen.

Zur Einstufung hinzugezogen wird immer mehr aus pathogenetischen Gründen das Fettverteilungsmuster. Hier gilt ein einfaches Maß: Bei Frauen liegt ab 88 cm Taillenumfang eine Adipositas vor, bei Männern bei mehr als 102 cm.

Die chronische Erkrankung Adipositas, und genau so wird sie von der WHO gesehen, kann durch die Chirurgie nicht geheilt werden, aber sie kann durch bestimmte operative Maßnahmen zu einer entscheidenden Gewichtsreduktion beitragen, um so das Krankheitsrisiko einzudämmen, bei einigen  bestehenden Erkrankungen eine Heilung zu bewirken und insgesamt die Lebensqualität zu verbessern.

Die operative Behandlung des krankhaften Übergewichtes wird in unserer Klinik seit 2004 durchgeführt. Seit dem 01. 12. 2011 ist unsere Klinik als Zentrum für Bariatrische und Metabolische Chirurgie zertifiziert.

Die Möglichkeit, das Übergewicht operativ zu behandeln, besteht dann, wenn konservative Therapien wie Diäten oder Sportprogramme versagt haben und eine Adipositas dritten Grades ohne Begleiterkrankung (Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck, Arthrose, Fettleber) vorliegt oder eine Adipositas zweiten Grades mit Begleiterkrankungen.

Nach umfangreichen Arzt-Patienten-Gesprächen wird das optimale Operationsverfahren individuell festgelegt.

Als Therapieoptionen bieten wir an

  • den Magenballon
  • das Magenband
  • den Schlauchmagen
  • den Magenbypass
  • die biliopancreane Diversion.

Wollen Sie sich über die operative Behandlung der Adipositas näher informieren oder sich einfach austauschen, sind Sie in der Adipositas-Selbsthilfe-Gruppe herzlich eingeladen.
(www.adipositas-lohne.de oder Tel.: 01520/3665441).
Sie trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat im Ludgerus-Werk in Lohne, Mühlenstr. 2, um 19.30 Uhr. Jeder kann ohne Voranmeldung teilnehmen.

Selbstverständlich können Sie auch einen Termin in unserer Adipositassprechstunde unter
Tel.: 04442/81-350 vereinbaren.

 

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