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Die Brustsprechstunde

Wird in Ihrer Brust im Rahmen der Krebsvorsorge oder bei der Selbstuntersuchung eine Veränderung festgestellt, kann Ihr Frauenarzt sie in unserer Brustsprechstunde anmelden . Hier erfolgt eine ausführliche Ultraschall- Untersuchung und in enger Zusammenarbeit mit der Radiologie des Hauses kann, wenn nötig, ergänzend eine Mammografie durchgeführt werden.

Für viele Frauen ist es alltäglich: Der Monatszyklus schreitet voran, und eine oder beide Brüste beginnen besonders in der zweiten Zyklushälfte zu spannen oder zu schmerzen. Sie fühlen sich geschwollen und härter an, vielleicht auch knotiger, vor allem oben außen. Nach Einsetzen der Regelblutung entspannt sich alles wieder.

Daher ist es wichtig monatlich eine Selbstuntersuchung durchzuführen

Frauen, die Ihre Brust monatlich abtasten entwickeln meist ein recht gutes Gefühl für Ihr Gewebe und für die zyklischen Veränderungen der Brust. Daher fällt Ihnen eine Veränderung die im Laufe des Zyklusdie nicht wieder zurückgeht eher auf.

Tasten sie plötzlich einen Knoten oder eine Schwellung in der Brust, oft passiert dies zufällig, etwa bei der Körperpflege, oder bei der Selbstuntersuchung empfiehlt sich auf jeden Fall eine Kontrolle durch den Frauenarzt.

Wichtig ein Knoten in der Brust bedeutet nicht immer gleich Brustkrebs!

Vier von fünf feingeweblich untersuchten Knoten sind gutartig, z.B. kann es sich bei dem ertasteten Befund um eine Zyste oder ein sogenanntes Fibroadenom handeln. Um keine ernsthafte Veränderung zu übersehen, empfiehlt sich sicherheitshalber eine genauere Untersuchung.

Sonografie der Brust

Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der Brust ist eine wichtige Ergänzung zur Mammografie.

Insbesondere bei der jüngeren Frau mit dichtem Drüsengewebe kann die Beurteilung der Brust durch Ultraschall besser als in der Mammografie sein. Auffällige Tastbefunde werden in unserer Sprechstunde per Ultraschall untersucht, da dies einen ersten Hinweis für eine gutartige Erkrankung, aber auch einen Verdacht für einen Brustkrebs ergeben kann. Um eine sichere Diagnose stellen zu können bedarf es zum Teil einer feingeweblichen Untersuchung. Dies erfolgt in unserer Sprechstunde durch eine sogenannte Stanzbiopsie. Nach einer örtlichen Betäubung kann unter sonografischer Kontrolle aus dem gesichteten Befund Gewebe gewonnen werden. Nach ca 2 Tagen erfolgt dann eine Befundbesprechung.

Aber sogenannte "Verkalkungen", die für bestimmte Formen des Brustkrebses ein wichtiges Frühzeichen sein können, werden mit der Sonografie nicht zuverlässig erkannt. Daher ist die Kombination aller Verfahren zu empfehlen.

 

Diagnose Brustkrebs:

Zu Beginn verursacht der Brustkrebs selten Beschwerden oder Schmerzen. Daher ist es wichtig auf folgende Anzeichen zu achten:

Knoten in der Brust
sind häufig erst ab einer Größe von 1-2 cm zu tasten. Dies ist wiederum abhängig von der Lage des Knoten unter der Haut und von der Beschaffenheit des Brustgewebes

Veränderungen der Brustwarze
Neu aufgetretene Einziehungen der Brustwarzen oder Absonderungen aus der Brustwarze auf einer Seite

Brustgröße
Selten sind die Brüste von Natur aus gleich groß. Kommt es über einen kurzen Zeitraum jedoch zu einer einseitigen Vergrößerung oder zeigen sich Vorwölbungen muss eine Abklärung durch den Frauenarzt erfolgen.

Hautauffälligkeiten
Ist ihre Haut an der Brust über mehrere Tage stark gerötet ohne zu schmerzen oder überwärmt zu sein oder sehr großporig (Orangenhaut)

Schwellungen in der Achselhöhle
Vergrößerte Lymphknoten können bedingt sein durch kleine Verletzungen z.B. nach einer Rasur oder auch bei Infektionen. Es kann aber auch im Rahmen einer Krebserkrankung zu vergrößerten Lymphknoten der Achselhöhle kommen.

 

Was nun?

Ergibt sich nach allen genannten Untersuchungen nun die Diagnose eines Brustkrebses, stehen wir Ihnen zur Seite. Zunächst ist diese Erkrankung für die Patientin und besonders für Ihre Angehörigen mit großen Ängsten verbunden. Es ist wichtig, dass sie ausführlich informiert werden über alle Behandlungen und über die weiteren Untersuchungen die nun auf sie zukommen.

Die Behandlung des Brustkrebses besteht aus mehreren Säulen

Operation

In den meisten Fällen wird als erstes eine operative Entfernung geplant. In welchem Rahmen diese Operation ausfällt muss individeull geplant werden. Abhängig ist dies von der Krebsform, der Größe sowohl des Tumors als auch der Brust und von der Lokalisation des Tumors.

Um unseren Patienten das gesamte operative Spektrum anbieten zu können, haben wir Dr. med K. Brunnert unterstützend für unser Team gewonnen. In Zusammenarbeit können wir so wenn notwendig oder gewünscht einen gleichzeitigen Wiederaufbau der Brust durch Implantate oder auch eigenes Gewebe planen.

Systemische Therapie und Nachsorge

Die größte Sorge der Patientin mit Brustkrebs stellt eine mögliche Chemotherapie dar.

Ob dies wirklich notwendig ist wird nach Sichtung aller gewonnen Befunde in einer interdisziplinären Tumorkonferenz zusammen mit den Onkologen aus Damme besprochen.

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